Angewohnt. Angebadet. Angegrillt.
Wir haben das lange Himmelfahrtswochenende genutzt, um in unserem neuen alten Häuschen schon mal “probezuwohnen”. Es hat Alles wunderbar geklappt und war trotz vollem Zeitplan bissel wie Urlaub. Es ist schon herrlich, wenn man sich nach getaner Arbeit im neuen Bad in der Badewanne und unter der Dusche so richtig schön entspannen und nach angenehmer Nachtruhe bei frischer Landluft in der Morgensonne vor der Scheune ganz gemütlich frühstücken kann. Keine unnötige Hin- und Herfahrerei mehr wie in der Bauzeit, sondern “Aktiv-Urlaub” pur …
Da ja nun alle Arbeiten pünktlich abgeschlossen werden konnten, sind wir nun dabei, das Häuschen einzugsfertig zu machen. Wir grundieren und malern die Wände, ölen und wachsen Balken und Fußböden und werkeln hier und da noch ein bisschen. Demnächst geht´s dann in Dresden ans Kistenpacken, denn bis Ende diesen Monats wollen noch zwei Wohnungen umgezogen werden …

5. Mai 2008 um 18:36
Gratulation!!!
unglaublich das ihr es so schnell geschafft habt! und es sieht gut aus.
war der rote sockel im flur bestand?! und wie ist der sic-megaplan fußboden gelungen? eine goldmedaille zum einzug!
viele grüße!
oliver
7. Mai 2008 um 16:31
…natürlich war der rote sockel bestand…aufwendige untersuchungen an historischen farb- bzw. putzproben haben des ergeben. wir haben dann im labor die zusammensetzung der historischen farbpartikel analysieren lassen und danach dann die farbe neu gemischt
der fußboden ist echt gut gelungen. es gibt zwar so stellen, da sieht man, wie das finish aufgetragen wurde (doppelt gerollt), aber nicht solche schlenker wie bei dir.
danke für die goldmedaille, vielleicht können wir die bei der bank als sicherheit hinterlegen.
viele grüße in das andere alte haus, kathrin
13. Mai 2008 um 21:37
ich hab am wochenende sehr gute erfahrungen in der behandlung von dieleböden gemacht. auf empfehlung vom benachbarten zimmermann axel w. (er hat es auch besorgt) hab ich die geschliffenen dielen mit hartöl der firma zweihorn behandelt. Die Beschreibung der inhaltsstoffe liest sich so, als ob man das zeug auch gleich zum salat verwenden könnte:
leinöl, nußöl, sonnenblumenöl, mohnöl, diestelöl, rapsöl, holzöl… es ist sehr ergiebig (für 2 ölungen von 60m² hab ich nur knapp 3 liter verbraucht), wohlriechend und sieht unglaublich gut aus. plötzlich ist das häuschen keine baustelle mehr. nächstes wochenende wird darauf noch ein hartwachs des selben herstellers poliert.
es liest sich ähnlich:
schellackwachs,erdwachs, ceramimbiwachs, carnaubawachs, candelillawachs, japanwachsmicrowachs, bienenwachs.
wirklich ein guter tip.
viele grüße! oli
15. Mai 2008 um 9:18
Hallo Oli,
danke für den Tipp … Kommt allerdings bissel spät, da wir ja bereits große Teile des Dielenfußbodens behandelt haben.
Wir haben - war ebenfalls eine Empfehlung, nämlich die unseres Tischlers und Fensterbauers - PNZ-Hartwachs-Öl genommen und damit auch sehr gute Erfahrungen gemacht. Ist zwar eine etwas klebrige Angelegenheit, aber mit zweimaligem Auftragen ist der Fußboden fertig und sieht auch richtig schick aus. Auch hier liest sich die Zusammensetzung wie die Zutatenliste für lecker Essen: natürliche-pflanzliche Öle und Wachse, wie Sonnenblumenöl und Rapsöl aus kontrolliertem, heimischen Anbau, Distelöl, Sojaöl, Schellackwachs, Candelillawachs, Carnaubawachs
Also dann, gutes Gelingen auch Dir.
Viele Grüße,
Kathrin & Tim